Die Quelle

Eine Produktion des Theater am Werk
In Kooperation mit DOSSIER und Schauspielhaus Wien

Uraufführung
Premiere am 16.04.26

Aufführungsort: Theater am Werk, Kabelwerk, Oswaldgasse 35A, 1120 Wien

Alle Vorstellungstermine und Karten finden Sie hier.


Die Quelle
© Theater am Werk

Der BAWAG-Skandal, IBIZA, Geheimplan gegen Deutschland, die NSA-Affäre: Hinter all diesen Skandalen stecken Quellen, also Menschen, die Journalist*innen sensible Informationen gegeben haben. Ohne Quellen hätte es die Enthüllungen oben genannter Fälle wohl nie gegeben: Ohne Menschen, die bereit sind, ihren Job, ihre Sicherheit, ja ihr Leben zu riskieren.

Gemeinsam mit der investigativen Journalismus-Plattform DOSSIER stellt Autor und Regisseur Calle Fuhr nun eine Quelle ins Zentrum seines neuen Stücks. Über Monate hat Fuhr mit Journalist*innen aus Österreich und Deutschland gesprochen, um die Mechanismen hinter dem sogenannten Whistleblowing zu begreifen und konnte dabei sogar mit einigen Quellen persönlich in Kontakt treten. Die daraus entstandene Geschichte ist fiktiv – allerdings voller Anspielungen auf reale Fälle. Dieser Psycho-Thriller erzählt davon, wie Quellen in Konzernen unterdrückt werden, Journalist*innen verfolgt und wie manchmal eben doch die Wahrheit siegt.

Calle Fuhr erzählt im Vorfeld der Produktion, wie man investigative Recherchen auf die Bühnebringt: Das Tolle ist, dass es dafür kein Rezept gibt. Das Wie entsteht nicht bei mir im Stillen am Schreibtisch, sondern im Dialog mit DOSSIER. In den letzten Jahren haben wir verschiedene Ansätze gefunden, um investigativen Recherchen einen Raum auf der Bühne zu geben – bei jedem Projekt war es ganz anders. So auch jetzt, wenn wir uns in Die Quelle auf Whistleblowing konzentrieren und auf die Opfer, die es mit sich bringen kann.

Im Rahmen von Die Quelle findet am 25.04.2026 ein Dialog am Werk mit dem Titel Wahrheit verteidigen statt.

DOSSIER ist ein unabhängiges, gemeinnütziges österreichisches Medium für investigativen und datenbasierten Journalismus, gegründet 2012. Es zeichnet sich durch intensive Recherchen, multimediale Aufbereitung und strikte ethische Standards aus – finanziert durch sein Publikum und Kooperationen, aber ohne Werbung oder Großsponsor*innen.