ab 18.01.27
im Kosmos Theater

Danja, mein dementes Jahrhundert

So^lo mit Tala Al-Deen

Eine Werkstattinszenierung des Schauspielhaus Wien in Kooperation mit dem Kosmos Theater

Premiere am 18. Jänner 2027, 20 Uhr
Weitere Termine: 20., 21., 22. Jänner & 10., 11., 12., 13. März 2026, 20 Uhr 

Aufführungsort: Kosmos Theater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien

Alle Vorstellungstermine und Karten finden Sie ab Dezember 2026 hier.
© Mala Kolumna
Nach der fruchtbaren Zusammenarbeit bei Die vielen Stimmen meines Bruders von Magdalena Schrefel kooperieren Kosmos Theater und Schauspielhaus Wien erneut und zeigen eine Produktion an beiden Häusern.
 
Der neue Theatertext von Sasha Marianna Salzmann ist ein ebenso persönlicher wie politisch bewegender Monolog.
Der in der Sowjetunion geborene Danja liegt im Sterben und mit ihm ein ganzes Jahrhundert. Die Enkel:in an seinem Bett wird Zeugin seiner Erinnerungsflut, die ihn durch die Zeiten und Sprachen wirft. Doch vielleicht ist es nicht der Großvater, der den Verstand verliert. „Es ist das Jahrhundert, das vergisst, nicht er“, denkt die Enkel:in. Der 7. Oktober 2023 und was danach geschieht, bringen die Grenzen zwischen Erlebtem und Erzähltem, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ins Wanken.
 
Danja sieht die grausame Realität unserer Gegenwart: die Kriegsausweitung in der Ukraine, die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten, die Ermordeten, die Gequälten und Verletzten in Gaza, Israel und im Libanon. Er sieht den Autoritarismus, das Erstarken der Rechten, enthemmten Antisemitismus und Rassismus und eine Welt, die ihre eigene Geschichte zu vergessen scheint. Während er durch seine Erinnerungen taumelt, fragt sich die Enkel:in, ob es nicht besser wäre, wenn er den Kampf um seine Erinnerung aufgäbe.
 
Wie mit einer Gegenwart umgehen, im Angesicht ihres Zerfalls?

Nach der fruchtbaren Zusammenarbeit bei Die vielen Stimmen meines Bruders von Magdalena Schrefel kooperieren Kosmos Theater und Schauspielhaus Wien erneut und zeigen eine Produktion an beiden Häusern.
 
Der neue Theatertext von Sasha Marianna Salzmann ist ein ebenso persönlicher wie politisch bewegender Monolog.
Der in der Sowjetunion geborene Danja liegt im Sterben und mit ihm ein ganzes Jahrhundert. Die Enkel:in an seinem Bett wird Zeugin seiner Erinnerungsflut, die ihn durch die Zeiten und Sprachen wirft. Doch vielleicht ist es nicht der Großvater, der den Verstand verliert. „Es ist das Jahrhundert, das vergisst, nicht er“, denkt die Enkel:in. Der 7. Oktober 2023 und was danach geschieht, bringen die Grenzen zwischen Erlebtem und Erzähltem, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ins Wanken.
 
Danja sieht die grausame Realität unserer Gegenwart: die Kriegsausweitung in der Ukraine, die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten, die Ermordeten, die Gequälten und Verletzten in Gaza, Israel und im Libanon. Er sieht den Autoritarismus, das Erstarken der Rechten, enthemmten Antisemitismus und Rassismus und eine Welt, die ihre eigene Geschichte zu vergessen scheint. Während er durch seine Erinnerungen taumelt, fragt sich die Enkel:in, ob es nicht besser wäre, wenn er den Kampf um seine Erinnerung aufgäbe.
 
Wie mit einer Gegenwart umgehen, im Angesicht ihres Zerfalls?

Schauspiel:
Kostüm und Raum:
Künstlerische Mitarbeit:

Termine

Mo, 18. Januar, 20:00 Uhr

Aufführungsort: Kosmos Theater, 1070 Wien