Sivan Ben Yishai

Sivan Ben Yishai, geboren 1978, lebt seit 2012 in Berlin. Mit dem Stück LIEBE/ Eine argumentative Übung, das im Rahmen ihrer Hausautor:innenschaft am Nationaltheater Mannheim entstand, wurde sie für den Mülheimer Dramatikpreis 2020 nominiert. Ihr Stück WOUNDS ARE FOREVER (Selbstportrait als Nationaldichterin), das sich mit der palästinensisch-israelisch-deutschen Geschichte beschäftigt, wurde in der Uraufführungsinszenierung von Marie Bues mit dem Mülheimer Dramatikpreis 2022 ausgezeichnet. Like Lovers Do (Memoiren der Medusa) war im selben Jahr in der Inszenierung von Pınar Karabulut an den Münchner Kammerspielen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Im Mai 2023 wurde Sivan Ben Yishai mit dem Berliner Theaterpreis ausgezeichnet. Mit der künstlerischen Leitungsgruppe am Schauspielhaus verbindet sie eine enge künstlerische Zusammenarbeit. 2023 kam Bühnenbeschimpfung am Schauspielhaus zur Österreichischen Erstaufführung. Ihr neuer Text entsteht gemeinsam mit Eyal Raz für 9/11 – Frames per second, eine Koproduktion von Schauspielhaus Wien und Wiener Festwochen (UA am 2. Juni 2026).

Mit Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert gewann Sivan Ben Yishai 2024 zum zweiten Mal den Mülheimer Dramatikpreis. Gerhild Steinbuch übersetzte das Theaterstück, das am Schauspiel Hannover in der Regie von Marie Bues am 13. Januar zur Uraufführung kam. Die Uraufführungsinszenierung war bei den 49. Mülheimer Theatertagen zu sehen.

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