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Produktionen

HANS-GRATZER-STIPENDIUM 2020: DAS FINALE

Online-Präsentation der Finalist*innen-Entwürfe des Hans-Gratzer-Stipendiums 2020
 

Leider kann das für den 22. Mai geplante Finale des Hans-Gratzer-Stipendiums nicht wie üblich analog stattfinden. Dennoch möchten wir unserem Publikum die Entwürfe der der fünf Finalist*innen Caren Jeß, Ariane Koch, Elias Kosanke, Anna Neata und dem Duo Ivana Sokola & Jona Spreter präsentieren - in diesem Jahr haben wir dafür ein besonderes Format entwickelt: zu jedem der fünf Texte wird in Zusammenarbeit mit dem Max Reinhardt Seminar ein Kurz-Hörspiel entstehen. Vom 9. bis zum 12. Juni hat unser Publikum die Möglichkeit, auf unserer Webseite für Euren Lieblingstext abzustimmen und so die Juryentscheidung über die Vergabe des Hans-Gratzer-Stipendiums mitzubestimmen. Das Ergebnis wird am 13. Juni veröffentlicht.

Die Finalist*innen 2020:

Caren Jeß »Eleos«
Elias Kosanke »Rosenstengel«
Ariane Koch »Meine toten Freunde (Dinosauriermonologe)«
Anna Neata »Oxytocin Baby«
Sokola//Spreter »Tierversuch«
 
Caren Jeß, (*1985) in Eckernförde, schreibt Dramatik, Prosa, Lyrik und Drehbuch. Mit ihrem Theaterstück „Bookpink“ gewann sie 2018 die Residency des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik, es folgten Einladungen zum Heidelberger Stückemarkt (2019) und zu den Mülheimer Theatertagen (2020). „Der Popper“ wurde mit dem Else-Lasker-Schüler Stückepreis 2020 ausgezeichnet. Für ihre „Ballade von Schloss Blutenburg“ erhielt sie den Publikumspreis des 26. open mike – Wettbewerb für junge Literatur. Sie leitete außerdem Schreibworkshops in Berliner Justizvollzugsanstalten.

Elias Kosanke studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, sowie Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder) und Lissabon. Er ist Theater- und Hörspielautor und Spoken Word Künstler und veröffentlicht seine Texte in Magazinen. 2018 wurde sein Stück „Blasen“ am Weiten Theater Berlin als Puppenspiel inszeniert. Zusammen mit dem Theaterkollektiv Toktoy erhielt er für das Stück „Makeover“ 2018 den 1. Preis vom Freisprung Festival Rostock. „Makeover“ wurde im Ringtheater Berlin wiederaufgeführt. Sein Stück „Hier Kein Sex“ wurde 2019 als Werkstattinszenierung im BAT Studiotheater aufgeführt und anschließend in der Autorenwerkstatt am Deutschen Theater inszeniert. Seit 2019 arbeitet er zusammen mit Fayer Koch im Schreibkollektiv Taxi Boytoy.

Ariane Koch (*1988) studierte bildende Kunst, Interdisziplinarität sowie einige Semester Philosophie und Theaterwissenschaft in Basel und Bern. Sie schreibt Theater-, Performance- und Prosatexte – oft in Kollaboration mit der Theatergruppe GKW (Moïra Gilliéron, Ariane Koch und Zino Wey) oder der Künstlerin Sarina Scheidegger. Sie erhielt verschiedene Stipendien wie den Dramenprozessor, eine Hausautorschaft am Luzerner Theater, Aufenthaltsstipendien am Literarischen Colloquium in Berlin oder am Cité internationales des Arts in Paris, sowie einige Werkbeiträge des Kantons Basel-Stadt und der Pro Helvetia. Aktuell arbeitet sie an ihrem ersten Roman „Die Aufdrängung“.

Anna Neata, (*1987) in Salzburg, studiert seit 2016 Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ihre Texte veröffentlichte sie unter anderem in der Jenny und Adopted Zine.
 
Ivana Sokola (*1995) und Jona Spreter (*1994) studieren Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihre kollektive Autor*innenschaft verstehen sie als das Ineinanderlegen ihrer Handschriften und Sprachen, als ein Arbeiten gegen die Vereinzelung im Theater, im Text und allgemein. Mit ihrer Band DOERROBSTPHASE spielten sie auf dem Britney X Festival des Schauspiel Köln und beim State of the Art Festival der Universität Hildesheim. Im Juni 2020 werden sie am Festival 4+1 – Treffen junger AutorInnen des Schauspiel Leipzig teilnehmen.

Die letzten Preisträger*innen:

2016 Miroslava Svolikova »Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt.«
Eingeladen zu den Autorentheatertagen in Berlin 2017
Nominiert für den NESTROY Theaterpreis 2017

2017 Enis Maci »Mitwisser«
Eingeladen zu den 44. Mühlheimer Theatertagen (Stücke 2019) und zu den Autorentheatertagen in Berlin 2019

2018 Sean Keller »Sommer«

2019 Wilke Weermann »Angstbeisser«

Das Hans-Gratzer-Stipendium ist ein Projekt des Schauspielhauses Wien
in Kooperation dem Max Reinhardt Seminar und LE STUDIO Film und Bühne.
Das Preisgeld wird gestiftet von literar mechana.
Mit freundlicher Unterstützung von Lukoil.

Termine

Kalender

Vom 9.6. bis zum 12.6. hat unser Publikum die Möglichkeit, auf unserer Webseite für Euren Lieblingstext abzustimmen und so die Juryentscheidung über die Vergabe des Hans-Gratzer-Stipendiums mitzubestimmen.