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Produktionen

BLACK PRIVILEGE (Wiener Festwochen 2020)

IM RAHMEN DER WIENER FESTWOCHEN

Termine:
(20., 21., 22. Mai 2020)
ABGESAGT

Dauer: 50 Min.
Publikumsgespräch im Anschluss an jede Vorstellung

Mamela Nyamza sitzt auf einem zwei Meter hohen Thron und wird von einem Zeremonienmeister in den Raum geschoben. Sie unterbricht die Logik des Gewertetwerdens und zwingt das Publikum, den Blick nach oben, zu ihr zu wenden. Wer richtet wen?
Die Performance Black Privilege, deren Titel die in Kapstadt geborene, international tätige Choreografin, Kuratorin und Aktivistin als Frage verstanden wissen will, thematisiert strukturelle Ungleichheiten und Privilegien. Nyamzas Arbeiten stehen für eine Kunst, die sich nicht vom weißen Blick abhängig macht. Sie verweigert sich den Kategorien. Black Privilege ist Ritual und Gerichtsverfahren. Nyamza beschwört: verschiedene Facetten von starken Frauen. Sie klagt an: die Gräueltaten mächtiger Personen. Spiritualität und Gesetz verschwimmen. Abgelehnte und verkannte Heldinnen des afrikanischen Unabhängigkeitskampfes werden wiederbelebt, gerichtet und gefeiert.

Konzept, Choreografie, Regie Mamela Nyamza Mit Mamela Nyamza, Sello Pesa Dramaturgie Sello Pesa Kostüm Linda Mandela Licht, Bühne Wilhelm Disbergen

Ein Auftragswerk von Ruhrtriennale Koproduktion PACT Zollverein (Essen), National Arts Festival (Makhanda)

Uraufführung August 2018, Ruhrtriennale (Essen)

Nähere Informationen: www.festwochen.at/black-privilege

Festwochen Service

Tel +43 1 589 22 22

service@festwochen.at

Mo–Fr (werktags), 10-17 Uhr

ab 14. Mai 2020:
Mo–Fr (werktags), 9–20 Uhr
Sa, So und Feiertag, 10–20 Uhr

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