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Today

Festival
20:00 Schauspielhaus
lecture | lesungen | gespräche | perfomances | sound
zwei festivalabende am 30. sept. und 1. okt. 2022
eine kooperation von schule für dichtung und schauspielhaus wien

Produktionen

WE HAD A LOT OF BELLS

URAUFFÜHRUNG
Regie, Text & Musik: Damian Rebgetz
Deutsche Übersetzung: Ann Cotten

Premiere am 30. Mai 2022 Im Rahmen der Wiener Festwochen

Termine im Herbst 2022:

22. September 2022, 20 Uhr > Karten kaufen Wiederaufnahme-Premiere
24. September 2022, 20 Uhr > Karten kaufen
27. September 2022, 20 Uhr > Karten kaufen
28. September 2022, 20 Uhr > Karten kaufen
  5. Oktober 2022, 20 Uhr > Karten kaufen
  6. Oktober 2022, 20 Uhr > Karten kaufen
  7. Oktober 2022, 20 Uhr > Karten kaufen
  8. Oktober 2022, 20 Uhr > Karten kaufen
11. Oktober 2022, 20 Uhr > Karten kaufen
12. Oktober 2022, 20 Uhr > Karten kaufen

Zu den WORKSHOPS für Schüler:innen und Lehrlinge

Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Sprache: In deutscher und englischer Sprache

Aufführungsdauer: ca. 100 Minuten, keine Pause

Noch vor nicht allzu langer Zeit waren Kirchenglocken ein wichtiges Kommunikationsmittel. Ihr Läuten war öffentlicher Aufruf zur Feier, zur Trauer, zum Gebet. Oder eine Warnung. Und zeigte nicht zuletzt das Vergehen der Zeit an. Doch die Ära der Kirchenglocken ist vorbei. Der Schritt hin zur Säkularisierung der Kommunikation vollbracht.

Der bemerkenswerte Sänger und Performer Damian Rebgetz unternimmt mit »We had a lot of bells« den Versuch, dem zeremoniellen Phänomen des Bimmelns nachzuspüren. Mit Bezug auf »Die Sprache der Glocken. Ländliche Gefühlskultur und symbolische Ordnung im Frankreich des 19. Jahrhunderts«, einem Buch des Historikers Alain Corbin, entwickelt Rebgetz gemeinsam mit den beteiligten Schauspieler:innen und Musiker:innen eine spekulative Geschichte des Hörens. Dem Surrealen von Gestern und Heute zugeneigt, offenbart die Forschungsexkursion am Kuriosum »Glocke« unerwartete Einsichten in Gemeinschaft, Politik und Macht.

Damian Rebgetz arbeitet als Performer und Sänger in verschiedenen Theater-, Tanz- und Performancekontexten und war 2015-2020 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Seine eigenen Performances und Inszenierungen sind von Hörpraktiken und Erinnerungen inspiriert und erforschen die Repräsentation von Klang, Musik und Lärm innerhalb von Musiktheaterformen.

Publikumsgespräch:
31. Mai, im Anschluss an die Vorstellung

BIBLIOTHEK

In Conversation with Damian Rebgetz (Schauspielhaus Magazin #2 21/22)   


Pressestimmen

WE HAD A LOT OF BELLS ist ein überraschend lustiger Einblick in die Geschichte des Glockenläutens. (...) Rebgetz, Sophia Löffler und Til Schindler führten das Publikum als selbstironische Zeitreiseleiter ins vorrevolutionäre Frankreich, um den fordernden Job der Glöckner spielerisch vorzustellen. Die geistreichen Gags kamen gut an, wie schön, wenn zeitgenössische Performance unterhaltsam ist!"
DIE PRESSE

Einen Sturm können sie beenden: Theatermacher und Musiker Damien Rebgetz zeigt bei den Wiener Festwochen eine Lecture über Glocken – ihren Klang, ihre Sprache, ihre Rolle in der Gemeinschaft. Vieles ist hier in Ironie gehüllt, aber da ist auch heiliger Ernst.
NACHTKRITIK.DE

Eine Lecture-Performance über Glocken am Land im Frankreich des 18ten Jahrhunderts vor während und nach der Französischen Revolution. (…) Ich habe viel gelernt. Ich habe gelernt, dass keine Glocke klingt, wie eine andere, ebenso wie kein Ohr hört wie ein anderes. Ich habe gelernt, das anders geläutet wurde, je nachdem, in welchem Monat der Ehe ein Kind geboren wurde, also ob es garantiert ein eheliches Kind war, oder nicht und dass sich die Dörfer früher sehr stark mit ihren Glocken, mit ihrem jeweils eigenen Klang identifiziert haben.
DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

Der australische Theatermacher Damian Rebgetz nimmt für seine zweistündige szenische Glockenerkundung Alain Corbins historische Studie "Die Sprache der Glocken" aus 2017 zum Ausgangspunkt.
WIENER ZEITUNG

Dates

Calendar

Wed 05.10.
20:00 Schauspielhaus
Thu 06.10.
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Fri 07.10.
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