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Heute

17:00 Schauspielhaus
Eintritt gegen freie Spende für die Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur". Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist beschränkt. Bitte deshalb um Voranmeldung unter karten@schauspielhaus.at.
19:00 Schauspielhaus
Eintritt gegen freie Spende für die Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur". Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist beschränkt. Bitte deshalb um Voranmeldung unter karten@schauspielhaus.at.

Produktionen

Salon in Gesellschaft

DISKURSBAR
 
Drinks, Diskurs und Pop mit nachdenklichen Gästen.
 
Die Gegenwart verliert ihre festgefügten Strukturen. Realitäten, Perspektiven und Ideologien entziehen sich zunehmend gewohnten Kategorien und mischen sich in einer unentwirrbaren Interaktion. Der »Salon in Gesellschaft« widmet sich in einem freien Gedankenaustausch auf Augenhöhe den großen und den vermeintlich kleinen Fragen, um Fakten, Möglichkeitsräume und Gedankengebäude auszuloten.

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Die Grundidee des Salons ist einfach: Wir wollen reden. Einen Rahmen schaffen, der Austausch über Gesellschaftsrelevantes nicht nur möglich, sondern attraktiv macht, insbesondere auch für junge Menschen. Es ist uns natürlich bewusst, dass wir uns auch mit dieser Reihe allen voran in einer bestimmten sozio-kulturellen Gruppe bewegen. Wir glauben dennoch, dass eine öffentliche, interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit notwendige Impulse liefern kann. Seit 12.11.2016 lädt der »Salon in Gesellschaft« zum offenen Austausch mit dem Ziel, einen Ort zu schaffen, in dem die Fragen unserer Gegenwart interdisziplinär und auf Augenhöhe verhandelt werden. Insgesamt widmete sich der »Salon in Gesellschaft« an 16 Abenden Themen wie dem Transhumanismus, fragmentierten Medien- und Diskussionslandschaften, der Zukunft der Arbeit oder einer Standortbestimmung der liberalen Demokratie. Am Schauspielhaus Wien geht der Salon schon in die zweite Spielzeit.

Termine:

SALON IN GESELLSCHAFT #12

am 28. März 2019, 20 Uhr

SALON IN GESELLSCHAFT #13
am 8. Mai 2019, 20 Uhr

Hard- und Software der repräsentativen Demokratie

Die kommenden zwei Salons stellen einen Doppelabend dar. Der Salon am 28.3. stellt die Frage nach der Bedeutung von neuen Formen der Beteiligung in demokratischen Systemen. In vielen Ländern Europas ist zu beobachten, wie sich Menschen von altgedienten Parteien nicht vertreten fühlen. Ablesen lässt sich dies an Phänomenen wie neuen politischen Bewegungen und vorerst ungeordneten Protestbewegungen wie den Gelbwesten sowie der verstärkten Forderung nach direktdemokratischen Verfahren. Wie verändert eine solche Erosion der Großparteien und anderer bislang stabilisierend wirkender Institutionen das politische System und Formen demokratischer Auseinandersetzung?
Eine anderes Phänomen könnte mit der Krise der klassischen Institutionenlandschaft zusammenhängen. Unsere Umwelt wird zunehmend von Erzählungen geprägt, wir begegnen ihnen täglich, ob in Nachrichtenmedien, der Werbung, Instagram-Stories oder der Politik. Erzählungen sind mühelos zugänglich, verbinden Fakten mit Emotionen und geben den Rezipient*innen die Möglichkeit zur Identifikation. Man meint, politischer oder publizistischer Erfolg sei nur auf Basis gut erzählter, emotionalisierender, strategischer Kommunikation möglich. Doch nach der Affäre um Claas Relotius wird vermehrt eine Skepsis gegenüber dem narrativen Hype formuliert, die Forderung nach »reinen« Fakten tritt in den Vordergrund.

Der Salon am 8.5. stellt die Erzählung als einen der dominanten Zeittrends infrage und diskutiert Perspektiven der Kommunikation in Medien, Politik und Gesellschaft.

Eine Kooperation des Schauspielhaus Wien und Salon in Gesellschaft
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EINTRITT FREI
keine Reservierungen möglich
Zählkarten werden vergeben

Termine

Kalender

Do 28.03.
20:00 Schauspielhaus
#12
t.b.a.
Eintritt Frei
So 05.05.
20:00 Schauspielhaus
#13
t.b.a.
Eintritt Frei